Wasserkraftanlage Sylvensteinspeicher

Sylvensteinspeicher gerüstet für die Zukunft

Alle fünf bis zehn Jahre sind drei Triebwasser- und Grundablassstollen auf ihren baulichen Zustand zu prüfen.

Dazu müssen die am Seeboden liegenden Stolleneinläufe durch eine zehn Tonnen schwere Verschlusstafel, eine sogenannte Revisionsschütze, verschlossen werden. Diese im Einlaufwerk verriegelten Schützen konnten bisher nur bei geleertem Speichersee mit Hilfe von Montagetürmen und Flaschenzügen bewegt werden.

Dieser aufwändige und langwierige Vorgang durfte aus Sicherheitsgründen nur in den Wintermonaten außerhalb der hochwassergefährlichen Zeit durchgeführt werden. Neben extremen Witterungsverhältnissen waren auch fischereiliche und landschaftsästhetische Beeinträchtigungen problematisch. Deshalb wurden in der Vergangenheit immer wieder Überlegungen angestellt, diesen enormen Aufwand und die daraus entstehenden Probleme zu verbessern.

Dringlich wurde die Problemlösung dann 1997, als nämlich die Entscheidung getroffen wurde, am Sylvensteinspeicher ein zweites Kraftwerk zu bauen.

Durch den Neubau ist es jederzeit möglich, den Einlauf am Triebwasserstollen ohne Speicherabsenkung zu verschließen.

Die Konzeption der Anlage ist ein im Einlaufbauwerk verriegelter Verschlusskörper, der über Führungsrollen und eine Schrägseilwinde zu schließen bzw. zu öffnen ist.

Fakten

Auftraggeber
Wasserwirtschaftsamt Weilheim

Ausführungszeitraum
1999

Technische Daten

  • 16 t Stahl- und Maschinenbau
  • Revisionsverschluss
  • 5,76 m x 5,56 m x 0,85 m


Unsere Leistungen
Neubau des Revisionsverschlusses am Einlauf des Triebwasserstollens am Sylvensteinspeicher


 
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